Hunde-Transportmittel
Der ADAC testete aktuell Mitfahrgelegenheiten für Hunde
In Deutschland leben 5,3 Mill. Hunde und viele von ihnen werden regelmäßig in Fahrzeugen transportiert. Dabei gibt es vieles zu beachten, was leider die meisten Autofahrer vergessen. Hier die Checkliste vom ADAC:
Vor der Fahrt:
Gerade vor langen Touren sollte man seinem Hund genügend Auslauf gewähren. Hat Ihr Hund einen empfindlichen Magen, sollte man ihn vor der Fahrt nicht füttern. Bei allen anderen Hunden gilt: Am besten vor der Reise nur die Hälfte der üblichen Futtermenge füttern. Für Wasser während der Pausen sollte gesorgt sein. Dann wird schon alles gut gehen.
Unterwegs.
Natürlich ist der Hund während einer langen Fahrt nicht glücklich. Die ungewohnte Bewegung, die Zugluft, das Motorengeräusch ... Das alles zehrt an den Nerven und der Hund genießt es nicht, sondern erträgt es nur mit höchster Anspannung. Sie können erkennen, dass ihr Hund gestresst ist, wenn er zittert, stark hechelt oder speichelt. Dann sollten Sie dringend eine Pause einlegen.
Im Test:
Der ADAC testete aktuell folgende Transportmöglichkeiten für Hunde:
Transportbox
Trenngitter
Gurtgeschirr
Vorab: Als Autofahrer sind Sie verpflichtet (laut §22 StVO) alle Ladung, auch Tiere, so zu sichern, dass die Verkehrssicherheit nicht leidet. Alle dafür geigenten Transportsysteme sollten folgenes erfüllen: Bei einem Crash mit 50 km/h (und das ist schon recht langsam) muss etwa das 30-fache des Körpergewichtes aufgefangen werden.
Somit ist das Ergenis des Tests folgendes:
Transportbox:
Eine auf dem Rücksitz gestellte Transportbox ist unsicher. Beim Test konnten die Gittertüren das Gewicht des Tieres nicht halten und es flog durch den Innenraum.
Trenngitter:
Am sichersten sind Hunde und Katzen im PKW aufgehoben, wenn die Transportbox quer in Innenraum oder im Laderaum direkt hinter den Sitzlehnen steht. Am besten in Kombination mit einem fest verankertem Trenngitter.
Gurtgeschirr:
Nur bedingt empfehlenswert sind stabile Gurtgeschirre, die beidseitig an Gurten und Gurtschlössern befestigt werden. Sie können zum einen die Insassen vor dem "fliegendem Hund" schützen und zum anderen den Hund selbst gegen Verletzungen durch Aufschläge schützen. Allerdings wird es problematisch, wenn Sie Ihren Hund auf längeren Fahrten in seiner Bewegungsfreihiet so stark einschränken.
Unser Fazit:
Die Transportbox quer in Innenraum oder im Laderaum in Kombination mit einem Trenngitter.
Gute Fahrt wünschen Die Hundeliebhaber
